Mein Körper ist mein Freund

Präventives Theaterprojekt mit Musik zum Thema Grenzverletzungen u. sexuelle Grenzverletzungen im Alltag von Kindern mit pädagogischer Begleitung.

Sternstunden e.V. unterstützt auch dieses Jahr das Präventionsprojekt „Mein Körper ist mein Freund“ zum Thema „Sexuelle Grenzverletzungen gegen Kinder“ an bayerischen Förderschulen und Förderzentren.

Seit über 10 Jahren hilft das Präventionstheaterstück „Mein Körper ist mein Freund“ Kindern ein positives Körpergefühl zu vermitteln und gegen Grenzverletzungen im Alltag zu stärken.

Für 2013 stehen noch einige Termine zur Verfügung.

Den größten Teil der Kosten übernimmt die Benefizaktion Sternstunden für ein Kontingent von Projektdurchführungen.

Bei Nachfragen oder für Buchungsanfragen steht ihnen Frau Sacco gerne zur
Verfügung:

Telefon: 08238 – 96474341
e-Mail: E-mail: s.sacco@eukitea.de

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Handlung

Die beiden Freunde Sven und Lea erzählen sich, was sie erlebt und geträumt haben, oder auch, mit welchen Tricks sie ihre Eltern dazu bringen, ihnen endlich mal zuzuhören.
Sie vertrauen sich auch Geheimnisse an, die in der Schule die Runde machen: Dass der Fußballtrainer mit Peter duschen wollte und dass der Onkel der Susi zwischen die Beine gegriffen hat. Aber der Peter hat sich getraut, “Nein” zu sagen, und die Susi hat es ihrem Papa anvertraut. Lea und Sven überlegen, was sie wohl in diesen Situationen gemacht hätten, was “gute” und “schlechte” Geheimnisse sind und finden im Laufe des Theaterstücks viele gute Ideen.

Pädagogisches Konzept

Das Stück will Kindern ein positives Körpergefühl vermitteln, sie stärken gegen Grenzverletzungen im Alltag und somit sexuellen Missbrauch vorbeugen. Ängste und bedrängende Erfahrungen von Grenzüberschreitungen durch Erwachsene werden auf der Bühne thematisiert, ohne die jungen Zuschauer zu verängstigen.

“Mein Körper ist mein Freund” vermittelt Mädchen und Jungen auf positive Weise, dass sie ein Recht auf körperliche, sexuelle und emotionale Unversehrtheit haben.

Es zeigt ihnen Möglichkeiten, wie sie NEIN sagen können, und wo sie Unterstützung einfordern können.

Pädagogisches Begleitprogramm

Eltern und Pädagogen sind auf diese Thematik meist wenig vorbereitet und fühlen sich der Problematik nicht gewachsen. In einem fachpädagogisch geleiteten Abend, bei dem auch das Stück gezeigt wird, werden Eltern mit dem Thema vertraut gemacht und Lehrer geschult: Wie erkenne ich sexuellen Missbrauch bei Kindern? Wie verhalte ich mich, wenn ich einen Verdacht habe? Von einem betroffenen Kind ins Vertrauen gezogen werde? Von wo kann ich Hilfe erwarten?

Der Abend findet stets vor der Aufführung vor den Schülern statt. Eine Pädagogische Nachbereitung für die Kinder erfolgt im Anschluss an die Vorstellungen durch die im Rahmen des Projektes geschulten Klassenlehrer.

“Mein Körper, der ist mein Freund, ganz egal ob er lacht oder weint…
Er kann rennen, schreien, schwimmen, tauchen, Fahrrad fahren, klettern, raufen…
Wenn mein Magen sich zuzieht, mir was nicht gefällt, dann sag ich Nein, Stop, was soll das?”

Lautet der Refrain des Liedes zum Stück, das in vielen Schulen noch lange nach den Aufführungen durch die Flure klingt, und die Lehrer und Eltern daran erinnert sensibel und mit offenen Augen am Thema dran zu bleiben.

Die Pädagogische Begleitung erfolgt unter Fachlicher Leitung des Projektes FENESTRA der Stiftungsfachhochschule Benediktbeuern, Dipl.-Pädagogin Christine Klein und Prof. Dr. Günther Schatz.

 


Bei Nachfragen oder für Buchungsanfragen steht ihnen Frau Sacco gern zur Verfügung:

Telefon: 08238 – 96474341
e-Mail: E-mail: s.sacco@eukitea.de

Zum Kontaktformular>>

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie auf der Seite unseres pädagogischen Kooperationspartner FENESTRA >>

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