Peronnik
Frei nach dem bretonischen Märchen “Peronnik, der Einfältige”.
Die Produktion erfolgte mit Unterstützung des Stadtjugendamt München und der Stiftung für Kinder – gegen Gewalt
“Peronnik ist einer von den Einfältigen
die wie staunende Kälber durch’s Leben gehen.
Mit großen Augen
und offenem Mund
als ob sie ein Wunder erwarten”
“Peronnik” schildert den Aufbruch aus der Kindheit ins Erwachsensein, mit all seinen Möglichkeiten, seinen Ängsten und der tiefen inneren Sehnsucht, den eigenen Weg durchs Leben zu entdecken.
“Peronnik, der Einfältige” ist ein bretonisches Volksmärchen, das sich inhaltlich eng an den Parzifal-Stoff anlehnt. Peronnik, ein Junge aus einfachen Verhältnissen, der von allen belächelt wird, bricht auf, um die lebensspendende Schale und die alles besiegende Lanze zu erringen. Scheinbar unlösbare Aufgaben warten auf seiner Reise auf ihn. Er kann sie nur mit einer goldenen Gabe bewältigen: mit den verschiedensten Seiten seiner Persönlichkeit. Körperkraft ist nur eine dieser Qualitäten, die Peronnik braucht. Daneben sind Einfühlungsvermögen, Beweglichkeit, Geduld, Schläue, Ausdauer und der Mut, sich selbst zu überwinden, notwendig. Die anfängliche Angst Peronniks und die eigene Unsicherheit sind dabei entscheidende Schlüssel für das Erringen der Wunschgaben.
“Peronnik” ist eine zeitgemäße Inszenierung für Jungen, gleichzeitig eine wunderbare Parabel für den Menschen, der auch ohne übernatürliche Kräfte mit all seinen menschlichen Bedingtheiten und Unzulänglichkeiten ans individuelle Lebensziel gelangen kann. Er muß nur ein Ziel für sich finden und den Mut entwickeln, seinen Weg zu gehen.
Die jugendlichen Zuschauer werden zu Beginn des Stückes, in die Welt des Peronnik geführt, ausgehend vom Bühnenbild aus fünf weißen Türen. Jeder Mensch öffnet von morgens bis abends Türen und niemand weiß sicher, was sich hinter der nächsten Tür verbirgt.
So stellt sich auch die Situation für Jugendliche am Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein dar. Aus einem Jungen wird ein Mann. Alles ist neu. Jeden Tag anders. Vieles scheint unlösbar….
Rhythmische Musik begleitet in der Inszenierung die Gestalt des Peronnik. Sie ist Peronniks Lebensrhythmus. Live gespielt, kehrt dieses musikalische Thema immer wieder, variiert und verändert, so wie die Hauptfigur durch Umstände und Aufgaben wächst. Peronnik “spielt” und “tanzt” sich gewissermaßen an sein eigenes Ziel.
Das Projekt wurde in enger pädagogischer Begleitung mit Herrn Klaus Schwarzer, dem Jungenbeauftragter des Stadtjugendamtes München, erarbeitet.
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"Goodbye Nordpol"
ein mobiles Jugendstück zum
Thema Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Verantwortung in Zeiten der Globalisierung ist offizielles UN-Dekade - Projekt:

