Wassilissa, die Wunderschöne

Frei nach dem russischen Märchen “Wassilissa, die Wunderschöne”. Ein Stück mit Live-Saxophon zum Erwachen und Erwachsen-Werden.

Themenfeld: Suchtprävention
Altersklasse: junge Frauen (ab 12)
Spieldauer: ca. 50 Minuten

Die Produktion erfolgte mit Unterstützung des Stadtjugendamt München und der Stiftung für Kinder – gegen Gewalt

“Wassilissa” schildert den Aufbruch aus der Kindheit ins Erwachsensein, mit all seinen Möglichkeiten und seinen Ängsten und der tiefen inneren Sehnsucht, den eigenen Weg durchs Leben zu entdecken.

Wassilissa – ein Märchen

Wassilissa erhält von ihrer Mutter, als diese im Sterbebett liegt, als Vermächtnis eine Puppe, die ihr bei allen schwierigen Lebensaufgaben helfen soll. Als der Vater wieder heiratet, muss Wassilissa bei der Stiefmutter und den Stiefschwestern alle schweren Arbeiten in Haus und Garten verrichten. Schließlich wird sie von ihnen in den Wald geschickt. Sie soll bei der Baba Yaga, einer Urmutterhexe, Licht holen. Ein gefährliches Unterfangen, denn niemand ist bisher vom Besuch bei der Baba Yaga zurückgekehrt…

Wassilissa lässt sich von ihrer Puppe, die ihrer inneren Stimme entspricht, durch alle Aufgaben und Begegnungen leiten. Dabei begegnen sich verschiedene Frauengestalten – die himmlische Mutter, die Stiefmutter, die Stiefschwestern , die Baba Yaga und die alte Frau. Sie alle sind Wesensanteile der weiblichen Persönlichkeit. Sie stellen mythologische Bilder für Schwächen und Stärken dar – wie Neid, Egoismus, Oberflächlichkeit, aber auch Gottvertrauen, Verständnis, weibliche Urkraft und Liebe. Wassilissa lernt auf ihrem schweren Weg mit Hilfe ihrer Puppe, welche dieser Kräfte sie verwandeln muß, welche interpretieren und anwenden, damit sie selbst schließlich “Zarin ihres Lebens” wird.

Der inneren Stimme lauschen

Wassilissa zeigt, wie Mädchen Mut fassen können, ihrer inneren Stimme zu lauschen, um als moderne Frau frei, stark und schöpferisch in der Welt, im Beruf und auch als Mutter zu stehen und ihren individuellen Lebensweg zu entfalten. Wenn einzelne Wesensanteile aus Verunsicherung und Angst nicht gelebt werden, können tiefgreifende Irritationen im körperlichen und seelischen Bereich auftreten, die sich in Essstörungen und anderen Süchten zeigen können. Eine mitreißende und bewegende Inszenierung, die live gespielte Saxophon-Musik, ausdrucksstarken Tanz und szenische Zeitgeistelemente nutzt, um den märchenhaften Hintergrund von “Wassilissa” zu öffnen, hin zur aktuellen Lebenswirklichkeit der Mädchen von heute.

Themenfeld: Suchtprävention
Altersklasse: junge Frauen (ab 12)
Spieldauer: ca. 50 Minuten
Regie: Stephan Eckl, Heidrun Eckl
Idee und Konzept: Heidrun Eckl, Stephan Eckl,
Schauspielteam Diedorf: Sarah Hieber, Sandra Pagany
Musik: Agnes Reiter
 
 
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